Unser täglich Brot
Filmbeschreibung
Ein intimer Blick in die Welt der industriellen Nahrungsmittel-Produktion und der High-Tech-Landwirtschaft
Zum Rhythmus von Fließbändern und riesigen Maschinen gibt der Film kommentarlos Einsicht in die Orte, an denen Nahrungsmittel in Europa produziert werden: Monumentale Räume, surreale Landschaften und bizarre Klänge – eine kühle industrielle Umgebung, die wenig Raum lässt. Menschen, Tiere, Pflanzen und Maschinen erfüllen die Funktion, die ihnen die Logistik dieses Systems zuschreibt, auf dem der Lebensstandard unserer Gesellschaft aufbaut.
Kommentar
Unser täglich Brot ist ein Bildermahl ohne Worte, eine pure, detailgenaue Filmerfahrung, die zeigt wie total bereits unsere Nahrung automatisiert hergestellt wird. Eine Tatsache, welche durch konstante heile-Welt-Werbung vieler Nahrungsmittelhersteller überdeckt und beinahe unbekannt ist.
Zusammenhang
Maschinen produzieren unsere Nahrung, Maschinen transportieren Sie zu uns.
Möglichst artifizielle, zusammengesetzte Lebensmittel erlauben dank billiger Energie höhere Marchen und haben so indirekt auch einen immer grösseren Einfluss auf Resourcen und Landschaft. So bestehen auch hier interessante Zusammenhänge zu unseren anderen Filmen wie Manufactured Landscapes, The Oil Crash, We feed the World oder Czech Dream
Werbung und Marketing gaukeln uns mit Branding und hübschen Bildchen von Pflanzen, Tieren und Landschaften oder Nährwert-Tabellen den Naturbezug vieler völlig künstlich zusammengesetzter Produkte vor. Immer mehr Bio-Artikel eingeschlossen.
Rezensionen
“Devastating! A must-see!” The New York Times
“Outstanding! Provocative! Eccentrically lovely and frequently horrifying … deserves to find an audience of hungry cinephiles.” Premiere
“An impressive piece of dramaturgy of image and sound. (…) The risky decision of leaving only the images to the viewers has paid off.” Austrian Film News
“Sometimes it almost looks like Science Fiction: OUR DAILY BREAD by Nikolaus Geyrhalter delivers an overwhelming image of the nutrition production industry.” Die Presse
Mehr
NGOs: Fair-Fish, Max Havelaar, bionetz.ch







