Super Size Me
Filmbeschreibung
Warum in aller Welt sind soviele Amerikaner so fett?
Der New Yorker Filmemacher Morgan Spurlock ging in Super Size Me dieser Frage auf pragmatische Weise nach und ernährte sich im Selbstversuch 30 Tage lang nur von Produkten der grössten Fastfood-Kette der Welt – der Traum jedes Achtjährigen! Erstaunliches kam zu Tage: 8 Kilogramm mehr auf den Rippen, Leberwerte eines Alkoholikers, Blutwerte, die seine Ärzte in höchste Alarmbereitschaft versetzten und beginnende Impotenz.
Morgan Spurlock untersucht auch die Art und Weise, wie sich Fast Food Firmen ihren Weg in die Speisesääle von Schulen und die Herzen von kleinen Kindern schleichen, die Stunden in den Spielräumen von McDonalds verbringen. Super Size Me nimmt alles unter die Lupe und auseinander, was mit Fastfood und der Industrie dahinter irgendetwas zu tun hat, ist top-satirisch, in Sundance 2004 mit dem Preis für die beste Regie ausgezeichet und ein ironischer Schlag in den Magen.
Mit viel Fett und Fakten!
Unser Kommentar
Einer der Dokumentarfilme, die total Spass machen. Sicher auch für Schulen sehr gut.
In Zeiten, in welchen gewisse Fast-Food-Ketten EURO-Sponsoren sind, ein erstaunlicher Film! :)
Zusammenhang
Super Size Me ist auch sehr interessant in einer Reihe mit Filmen wie We Feed The World, Unser Täglich Brot oder dem Dokudrama Fast Food Nation bzw. unseren anderen Dokus zu Essen zu zeigen. Alle Filme zusammen zeigen das ganze Spektrum vom GMO, zu Fast Food und Konsum, Nahrungsmittelproduktion und Auswirkungen auf die Erde.
Interessant ist doch, dass ungesundes Essen, welches aber schnelle Kicks und Befriedigung gibt, gleichzeitig ökologisch unglücklich wirkt: Die Produktion eines typischen Fast-Food- Menüs – Hamburger, Pommes Frites und ein Softdrink – verbraucht (nach WWF) etwa 6.000 Liter Wasser; alleine 2.400 davon stecken in dem Hamburger. Dagegen macht sich der Wasserbrauch eines viel gesünderen Apfels mit 70 Litern bescheidener aus. Der weltweite Erfolg von Fast Food lässt die benötigten Süsswassermenge für Nahrungsmittel-Produktion bald zu knapp werden. Die Fleischproduktion erzeugt viel Methan, einem Treibhausgas und häufig werden Urwälder dafür gerodet. Für Fast Food Produkte wird mehr rumgefahren, sie brauchen mehr Verpackung als eine traditionelle Mahlzeit und sind mit grossem maschinellen Aufwand hergestellt.
Rezensionen
“Fette Doku – mit ziemlich ernst gemeintem Hintergrund!” TV Spielfilm
“Die witzigste Doku des Jahres. Ein subversiver Spass! Dieser kleine Ernährungsberater macht Spass – und satt.” TV Today
“Der Michael Moor des Fast Foods. Mutig, eklig und lustig!” The Times
“Im Lovin it!” Peter Travers, Rolling Stone
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Personen zum Thema Essen: Michael Pollon | Carlo Petrini
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