The End Of The Line
Wo ist all der Fisch geblieben?
Offizieller Filmbeschrieb
Die erste grosse Doku über die zerstörrerischen Auswirkungen der Überfischung. Stell Dir einen Ozean ohne Fisch vor. Stell Dir Deine Mahlzeit ohne Meeresfrüchte vor. Stell Dir die globalen Konsequenzen vor. Das ist die Zukunft, wenn wir nicht anhalten und zu denken und handeln beginnen.
THE END OF THE LINE zeigt allererst die Auswirkung unserer globalen Liebesaffaire mit Fisch als Menupunkt. Er untersucht die bevorstehende Ausrottung von Thunfisch durch den aufkommende Nachfrage nach Sushi im Westen; die Effekte aufs marine Leben durch die resultierende Überpopulation von Quallen und die weittragenden Implikationen einer Welt ohne Fisch: sichere weltweite Hungersnöte.
Gefilmt über zwei Jahre, folgt THE END OF THE LINE dem investigativen Journalisten Charles Clover und wie er Politiker und Prominenten-Restaurants konfrontiert, welche nur kleines Interesse an der Meereszerstörung, die sie verursachen, zeigen. Gefilmt auf der ganzen Welt – von der Strasse von Gibraltar, zu den Küsten Senegals und Alaskas zum Tokioter Fischmarkt, unter Mitwirkung von Top-Wissenschaftern, eingeborenen Fischern und Behörden ist THE END OF THE LINE ein Weckruf für die Welt.
Kommentar
THE END OF THE LINE von Rupert Murray lässt Wissenschafter aufzeigen, dass wenn wir wo weiterfischen wie bisher, wir das Ende von Meersfrüchten inetwa um 2048 erleben werden werden. Der Film spricht die Verantwortung dafür fair den unbewusst einkaufenden Konsumenten, Politikern, welche Rat und Einsprüche der Wissenschaft ignorieren, quotenbrechenden und illegal fischenden Fischern und der globalen Fischindustrie (EU!) zu. Beispiel sind dabei, wie in Neufundland die Nachfrage nach Kabeljau 1990 den einst reichhaltigsten Bestand dieser Species dezimiert hat, wie Hi-Tech-Flotten alle Ausfluchtswege für Fischschwärme blockieren und zu “nachhaltiger” Fischzucht, welche scheinbar ein Mythos ist.
THE END OF THE LINE zeigt auf einfache und simple Lösungen, die aber politischen Wilen und Aktivismus benötigen um international Erfolg zu haben. Fischerei muss demgemäss kontrolliert werden, indem die Anzahl Boote/Flotten begrenzt werden, Meersschutzgebiete eingerichtet und Konsumenten informiert werden, dass sie die Wahl haben auch Fisch aus nachhaltiger Fischerei zu kaufen. (In diesem Zusammenhang ist zu erwähnen, dass dies im Film propagierte und vom WWF MSC-Label nicht nachhaltig ist, weil es Grundschleppnetz-Fischerei erlaubt!!)
Bewertung der Filmjury
Inhalt folgt
Weitere Rezensionen
“Eine schaurige Erkundung darüber, wie unsere Liebesaffaire mit Meeresfrüchten die Ozeane der Welt verwüstet.” – Daily Mirror
“Eine unbequeme Wahrheit über die Ozeane” – The Economist
“Jeder sollte diesen Film sehen” – The Times
“Gruseliger als der Weisse Hai… Eine Doku, die man gesehen haben muss.” – Sunday Express
“Hochwichtig, gut recherchiert, unparteiisch: Ein Film, der unseren uralten Glauben an die Ozeane als unversiegbare Resource zerrüttet und einen überzeugende Darlegung liefert, dass die bedeutendsten Spezies von essbarem Fisch zur Ausrottung bestimmt sind.” – New York Times








