We feed the world
Filmbeschreibung
We Feed The World berichtet wertneutral von den unsinnigen Verhältnissen in der Nahrungsmittelindustrie. Vom einfachen Fischer bis zum Nestle-CEO Peter Brabeck läst er jeden seinen persönlichen Standpunkt schildern.
Erwin Wagenhofer, Erschaffer dieses Films, auf die Frage nach der Botschaft des Films: “Ein anderes Leben. Wir können so sicher nicht weiterleben. Wir müssen anders leben, wir müssen anders essen, wir müssen andere Filme anschauen. Oder wir müssen zumindest unzufrieden sein mit dem, was wir haben. Das ist die Botschaft. Und wenn wir nicht beginnen, wer solls dann sonst machen? Darum heisst der Film We Feed The World. “
Auch die Specials der DVD We Feed The World sind allesamt hoch sehenswert. Es finden sich Interviews mit Jean Ziegler, UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung, den Filmmachern und nicht verwendete Interviewszenen mit Peter Brabeck. Wer hat nun mehr Macht: Ein UN-Beauftragter zwischen Welthandelsmächten, ein Konzernchef unter Aktionären oder Sie im Einkaufsladen?
Kommentar
“Es ist nicht zum Essen, nur zum Verkaufen.”
Von Tomaten, Hybridsorten und Fleisch ohne Geschmack zu Klimawandel, Oil Peak, ökologischem Fussabdruck und Welthunger ist We Feed The World für uns ein bekanntzumachende Fragment im grossen Puzzle zur Frage, was Nachhaltigkeit wirklich bedeutet. Und welche Möglichkeiten wir haben, die Richtung zu ändern.
Wo kommt her, was auf Ihrem Teller liegt und welche Kette von Konsequenzen hat es losgetreten?
Zusammenhang
Auf den absurden Spuren der Warenströme…
Wussten Sie das täglich in Wien die Menge noch essbares Brot fortgeworfen wird, welche gleichzeitig in Graz konsumiert wird? Und dass dabei 4/5 des in Europa verwendeten Getreides nicht aus Europa kommt, sondern z.B. aus Saudiarabien, wo Grundwasservorkommen aufgebraucht werden, um für Getreide ungeeignete Fläche fruchtbar zu machen? Dass Weizen für uns geichzeitig weniger Wert hat als Streukies, der im Winter auf die Strassen verteilt wird, lässt einem den Handstand machen!
Rezensionen
“Anschaulich… kenntnissreich… sachlich… brisant” Züritipp
“Unbedingt ansehen und anschliessend entsprechend einkaufen!” Schweizer Familie
“Eine Doku, die auf den Magen schlägt – und dennoch Zuschauer begeistert: Der österreichische Filmemacher Erwin Wagenhofer hat sich in “We Feed the World” die globalen Produktionsverhältnisse von Nahrungsmitteln vorgeknöpft und ein Menü aus Zynismus, Gier und Ignoranz entdeckt.” Spiegel Online
Mehr
Wikipedia zu We Feed The World
Organisationen zu diesem Thema, die man unterstützen kann:
Fair-Fish | Max Havelaar | bionetz.ch | Slow Food International | Slow Food Schweiz | Foodwatch
Personen zum Thema Essen: Michael Pollon | Carlo Petrini | Jamie Oliver
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